Konstanze Quirmbach, Psychologische Beratung, Life-Coaching, Newsletter pesönlichkeit wagen

Newsletter persönlichkeit wagen

Newsletter Persönlichkeit wagen - Nr. 64

Persönlichkeitswachstum, Newsletter

"Eine Handvoll Erfahrung ist mehr wert, als eine Tonne Wissen."
(David Dewulf, Doktor der Medizin und Achtsamkeitslehrer)

In diesem Newsletter:

Willkommen - schön, dass Sie dabei sind!

Erfahrungen machen diejenigen, die etwas tun. Diese Gelegenheit haben einige von Ihnen genutzt: Sie haben geschrieben, fotografiert, Geschichten und Bilder gemailt. Bei allen Zuschriften konnte ich die Freude spüren, mit der eigene Erlebnisse geteilt wurden. Sie alle konnten im Tun erfahren: Das Gefühl, das ich anderen gebe, trage ich vor allem in mir selbst. Das guLa+LeLu-Gefühl (gute Laune und Lebenslust-Gefühl) wurde auf die Reise geschickt und darf sich weiterverbreiten

In der Framingham-Herz-Studie hat man die Auswirkungen guter Gefühle untersucht und dabei unter anderem festgestellt, dass sich Menschen von der guten Laune anderer anstecken lassen. Ich freue mich deshalb ganz besonders, das Ergebnis der Einladung etwas zu tun aus meinem letzten Newsletter mit Ihnen zu teilen. Mit einem Klick sind Sie in der Frühlingswelt des Genießens, der Freude, achtsamen Wahrnehmens, bewussten Hinschauens und guter Gefühle.


Gute Laune und Lebenslust-Gefühle ganz privater Natur:
Die Frühlingsbeiträge der Newsletter-Leser
Lassen Sie sich anstecken und freuen Sie sich mit!

Das geben, was man selbst haben möchte.

Diese Erfahrung ist wertvoll. Sie macht deutlich, dass ein Gefühl vor allem für uns selbst wichtig ist. Die Freude, die wir empfinden, ist das Geschenk. Wie sehr ein anderer davon profitiert - das können wir nur ahnen oder hoffen. Doch die wahren Gewinner sind wir selbst, weil wir uns mit diesem Gefühl selbst belohnen und unser eigenes Wohlbefinden steigern.

Dieses menschliche "Gesetz" können wir bewusst nutzen, um Gefühlsdefizite aufzufüllen. Ich gebe ein Beispiel: Häufig fühlen sich Menschen zurückgesetzt und nicht beachtet. Als Reaktion darauf ziehen sie sich zurück und sind vielleicht sogar gekränkt. Der "Erfolg" dieses Verhaltens ist noch mehr Distanz und noch mehr von dem Gefühl, nicht beachtet zu werden.

Was macht dem Teufelskreis ein Ende? Was hilft heraus aus der Falle? Wie werden wir das unangenehme Gefühl los und finden zu einem konstruktiv guten Gefühl zurück?

Erstens entscheide ich mich dazu, mich nicht von anderen abhängig zu machen. Zweitens beschließe ich, das zu verschenken, was ich selbst brauche. Ich drehe den Spieß um: Ich erwarte nicht, sondern ich gebe. Im Beispielfall konzentriere ich mich darauf, selbst aufmerksam zu sein und die Gefühle anderer zu würdigen und sie ernst zu nehmen. Es entsteht Nähe zu meinem Gegenüber. Ein Gefühl von gegenseitiger (Be-)Achtung wächst.

Was wir fühlen, ist immer in uns selbst. Wir können nicht die Freude oder Zuneigung oder Achtung einer anderen Person spüren, wir können nur das spüren, was wir an Gefühl in uns haben. Und wie wir uns fühlen, dazu können wir selbst einen entscheidenden Beitrag leisten. Wenn wir lächeln, fühlen wir uns gleich entspannter und bekommen wahrscheinlich ein freundliches Lächeln zurück. Wollen wir Achtung spüren, behandeln wir andere mit Achtung. Wollen wir Liebe spüren, sollten wir am besten Liebe verschenken.


"Wenn ich mich hilflos fühle, helfe ich einfach jemandem."
(persönliche Affirmation einer Freundin)

Die goldene Regel

In allen Kulturen und zu allen Zeiten gab und gibt es ethische Vorstellungen des Zusammenlebens. Unabhängig von Religion, Philosophie, Kontinent oder Sprache wird diese Grundregel überall so verstanden, dass wir andere Menschen nicht das erleiden lassen, was wir selbst nicht erleiden möchten. Das ist mehr als nur eine Frage der Fairness (worauf es heute gerne reduziert wird), sondern diese altverwurzelte Einstellung spiegelt die tiefe, ethische Ahnung in uns, dass menschliche Rechte für alle gleichermaßen gelten sollen.

Mir gefällt die Regel besser, wenn sie positiv formuliert ist: "Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst." Das betont die eigenen Handlungsmöglichkeiten. Jeder kann aktiv werden und so handeln, wie er es sich auch von anderen wünscht. Es betont die Selbstverantwortung, die wir für uns und für die Gestaltung unserer Beziehungen tragen. Durch die Art und Weise, wie wir andere behandeln, nehmen wir gleichzeitig Einfluss darauf, wie wir uns selbst fühlen, denn was wir geben, das spüren wir in uns! Wir warten nicht, bis etwas passiert, das uns ein gutes Gefühl gibt, sondern wir tun etwas und fühlen uns gut dabei. So wie Sie, liebe Leser, es mit Ihren Frühlingsbeiträgen getan haben.

"Ab heute lasse ich mein Glück zu!"

Mein neues E-Book ist fertig:

Ab heute lasse ich mein Glück zu, E-Book

"Ab heute lasse ich mein Glück zu!"
Affirmationen nutzen
Positive innere Dialoge führen
Mentale Stärke finden.

Die gute Laune macht's!

Im Mai berichtete Der Spiegel in seiner Titelgeschichte ausführlich über die Auswirkungen von guter Laune, positiven Gedanken, Entspannungstechniken, Meditation und Yoga auf die Gesundheit. Diese Verwandtheit zu meinen Themen habe ich mit Freude zum Anlass für einen Blogbeitrag genommen. Lesen sie mehr:
"Die gute Laune macht's!"

In diesem Sinne, lassen Sie es sich auch im Juni weiterhin rundum gut gehen - ganz egal, wie das Wetter ist!  lachen

Bis zum nächsten Mal, herzlichst,

Ihre
Konstanze Quirmbach

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