Konstanze Quirmbach, Psychologische Beratung, Life-Coaching, Newsletter pesönlichkeit wagen

Newsletter persönlichkeit wagen

Newsletter Persönlichkeit wagen - Nr. 37

Persönlichkeitswachstum, Newsletter

"Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden."
(Clemens Brentano, 1778-1842, deutscher Schriftsteller)

Willkommen - schön, dass Sie dabei sind!

Heute möchte ich Ihnen etwas schenken. Angeregt wurde ich dazu durch eine Mail, die ich neulich erhielt: "Danke, dass Sie, liebe Frau Quirmbach, sich mit Ihrer Seite dafür engagieren, dass alle ein wenig achtsamer sich selbst und ihren Mitmenschen begegnen."

In knappen, klaren Worten steht hier, warum ich tue, was ich tue: Ich möchte die Welt ein wenig achtsamer und freundlicher machen. Doch beim Lesen dieser Mail wurde mir auch bewusst, dass mir diese Klarheit manchmal fehlt, dass ich mich verliere in vermeintlich wichtigen Kleinigkeiten, dass ich dann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe. Ich beginne in den Krümeln zu suchen, statt das Gesamtbild im Auge zu behalten. Ich verrenne mich in ein Thema, nur um später zu bemerken, dass ich einseitig geblieben bin und die menschliche Komplexität ausgeblendet habe.

Etwas zu bemerken, ist immer der erste Schritt. Wir treten zurück und nehmen eine größere Perspektive ein. Dann können wir uns wieder unserem größeren Ziel annähern und unser Handeln besser darauf richten.

 

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Vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen?

Geht es Ihnen auch manchmal so? Während Sie eifrig bemüht sind, etwas richtig gut zu machen, verlieren Sie aus den Augen, worauf es eigentlich ankommt?

Da fällt mir sofort ein, wie schwer es ist, seine Kinder "richtig" zu erziehen. Üben wir Kontrolle mit "Zuckerbrot und Peitsche" aus, lernen die Kinder vielleicht zu gehorchen. Aber werden sie "das Richtige" - sprich das Auf-Richtige - lernen? Lassen wir sie gewähren, finden sie ihre Grenzen nicht und bleiben möglicherweise orientierungslos. Was ist also richtig?
Erziehung findet hauptsächlich durch das Vorbild der Eltern statt. Was die Kinder in der Familie erleben, prägt ihr Verhalten, ihr Denken, ihr Mit-Fühlen, ihre Haltung in der Welt. Besonders im Alltag ist es nicht einfach, das große Ziel im Auge zu behalten und nicht in Machtkämpfen und Prinzipienreitereien oder in Launen und bequemem Verhalten stecken zu bleiben.

Beim dem Thema "Übereifer" denke ich auch an "untadelige" Beamte, die alle Gesetze im Kopf haben und stolz darauf sind, sie genau umzusetzen. Bringen sie Gerechtigkeit in die Welt? - Gesetze und Beamten sollten im Dienste der Bürger stehen. Das ist das große Ganze, das dahinter steht. Gesetze machen erst Sinn, wenn sie sich in der Realität zum Wohle der Gesellschaft bewähren.

Und nicht zuletzt denke ich auch an die vielen Menschen, die wie du und ich zum Perfektionismus neigen: sich keine Blöße geben, perfektes Auftreten, perfekte Beziehungen, perfekte Wohnung, perfekte Arbeit - wir möchten verständlicherweise wenig Fehler machen. Ein so hoher Anspruch an uns selbst kann nur in Enttäuschung enden, denn nichts ist jemals perfekt, alles ist stets im Wandel. Mehr als perfekt zu sein, kommt es meiner Meinung darauf an, seine Menschlichkeit zeigen zu können.

 

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Vom Geheimnis, selbst reich zu werden

Das Geheimnis beim Schenken ist, dass man sich im Grunde selbst beschenkt. Das heißt natürlich nicht, dass man sich nicht auch gerne beschenken lässt, denn das ist ebenfalls wunderbar! Ich zum Beispiel freue mich jedes Mal darüber, wenn Menschen mir ihre Aufmerksamkeit schenken, sich mit meinen Texten beschäftigen und sich dann die Zeit nehmen, mir zu schreiben. Das ist ein bereicherndes Geschenk.

Selbst etwas zu verschenken, bereichert die eigene Seele. Jeder kennt das gute Gefühl, einem anderen etwas zu schenken und sich mit ihm daran zu freuen. Das macht einfach Spaß.

 

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"Ich nehme mein Leben als Geschenk an."

"Unglück wird zum Glück, wenn man es bejaht." (Hermann Hesse)
Leben ist bunt. Das Leben anzunehmen, in all seinen Facetten, bringt Farbe in die Grautöne.
Erst dann, wenn wir Herausforderungen annehmen, können wir aus unserem Scheitern lernen
oder zu Erfolgserlebnissen kommen und daraus unsere Erfahrungen gewinnen.

Geschenk

"Ich nehme mein Leben als Geschenk an."

Eine Affirmation aus der Reihe "Ich bin da".
Sind Sie interessiert, mehr über Affirmationen zu erfahren und wie Sie sich damit selbst unterstützen? www.affirmationen.info.

 

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Das Leben ist ein Geschenk

"Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung." Das Zitat Oscar Wildes begleitet mich und prägt meine Arbeit. In diesem Sinne sehe ich das Leben als ein Geschenk, das wir täglich ein kleines bisschen mehr auspacken, entfalten und gestalten.

Jeden Tag erfahren wir eine neue Dimension unserer Lebendigkeit, entwickeln uns in Begegnungen weiter, wachsen oder scheitern an Herausforderungen, geraten ins Schwanken, um wieder nach einem neuen Gleichgewicht suchen zu können. Das ist nicht leicht, nicht immer gelingt es einfach, manchmal gelingt es gar nicht, das schmerzt und wir tragen Wunden davon. Mir wird wieder klar: Ich bin privilegiert, die Möglichkeiten meines Lebens so nutzen zu können, wie ich es kann. Viele Menschen sind nicht in einer solch glücklichen Lage, sondern sie sind auf Hilfe und auf Geschenke angewiesen, viel mehr als es ihnen angenehm ist.

Das Leben hält für jeden immer neue Begegnungen bereit, bietet vieles an, doch es liegt an uns, zuzugreifen. Jeder Tag ist neu. Jeder Tag ist ein guter Tag dafür, sein Leben als Geschenk anzunehmen und etwas auszupacken, das Hoffnung nährt und Sinn bringt, der sich häufig im Einfachen zeigt, zum Beispiel in Zuwendung oder einem ver- beziehungsweise einem ge-schenkten Lächeln.

"Es gehört schon eine Menge Mut dazu, schlicht und einfach zu erklären, dass der Sinn des Lebens darin liegt, sich seiner zu erfreuen." (Lao-Tse)

 

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Wachsen heißt, in Bewegung sein

Wachsen heißt in Bewegung sein, es heißt aber auch, sich der Stille hinzugeben und das wirken zu lassen, was in Bewegung nicht hervorkommen kann. Wie jegliches Leben einem Rhythmus folgt, so ist der Wechsel zwischen Aktivität und Stille notwendig. Gibt es von einem zu viel, meldet sich das andere Bedürfnis an. Auf der Suche nach innerem Gleichgewicht pendeln wir zwischen Innehalten und Agieren, zwischen Introspektion und Offenheit nach außen.

Diese zwei Seiten bemerken wir auch im Schenken: Etwas wegzugeben und sich mit anderen zu freuen, bedeutet mitzufühlen, andere Menschen zu sehen und sich mit ihnen zu verbinden. Diese Verbindung fühlt sich gut an - und das sehe ich als den Reichtum an, der zu mir zurückkommt.

Sollten Sie Lust haben, meinen Blog zu besuchen: Nur zu! Ich teile meine Beiträge sehr gerne mit Ihnen, freue mich auf Ihren Besuch und Ihre Kommentare. Sie wissen ja jetzt, worum es bei mir geht: Ich möchte die Welt ein wenig freundlicher machen   Zwinkern

Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Frühlingsmonat März - mit vielen Gelegenheiten, etwas zu verschenken und damit selbst reicher zu werden.

In diesem Sinne, herzliche Grüße und bis zum nächsten Mal,

Ihre
Konstanze Quirmbach

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