Konstanze Quirmbach, Psychologische Beratung, Life-Coaching, Newsletter pesönlichkeit wagen

Newsletter persönlichkeit wagen

Newsletter Persönlichkeit wagen - Nr. 36

Persönlichkeitswachstum, Newsletter

"Wenn ich manchmal bedenke, welch riesige Konsequenzen kleine Dinge haben ..., bin ich versucht zu glauben, ...dass es gar keine kleinen Dinge gibt."
(Bruce Barton, 1886 - 1967, amerikanischer Politiker, Journalist, Dramatiker)

Willkommen - schön, dass Sie dabei sind!

Kleine Dinge mit riesigen Konsequenzen.
Ist der Flügelschlag eines Schmetterlings ein "kleines Ding"?
Ist es ein Atemzug?
Oder der erste Gedanke am Morgen?

In gewisser Weise sind dies leise Dinge, die normalerweise nahezu unbemerkt geschehen: Ein Schmetterling bewegt im rechten Augenblick seine Flügel, wir atmen ohne unser weiteres Zutun, Gedanken und Bilder strömen durch unseren Kopf, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.

 

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Aufmerksamkeit richten

Was aber geschieht, wenn diese selbstverständlichen Dinge bewusst werden? Etwas verändert sich, wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten. - Haben Sie 10 Sekunden Zeit oder wollen Sie sich die Zeit nehmen (es ist Ihre Entscheidung)? Dann können Sie vielleicht diese Veränderung selbst erleben. Lesen Sie zunächst die folgenden Beispiele:

Stellen Sie sich vor:

Sollten Sie bereit sein, 10 Sekunden zu investieren, dann schließen Sie jetzt die Augen und hängen Sie Ihren inneren Bildern noch ein wenig nach und beobachten Sie Bilder, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen - alles, was kommt.

 

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Bewusstheit durch Achtsamkeit integrieren

Achtsamkeit bringt etwas zu Bewusstsein. Bewusstheit verändert etwas in der Qualität der Wahrnehmung.

Achtsamkeit ist Konzentration auf das, was hier und jetzt gerade in dir, mit dir oder um dich herum geschieht. Fokussieren wir uns, bewegt sich die innere Wahrnehmung auf verschiedenen Ebenen:

Ebene 1: Körperreaktionen
Ebene 2: Gefühle
Ebene 3: Gedanken
Ebene 4: Gesamtbild

Die Erkenntnis ist nicht neu. Buddha hat die vier Grundlagen der Achtsamkeit bereits vor ca. 2500 Jahren als den ersten Schritt auf dem Pfad zur Erleuchtung genannt. Meditative Konzentration beginnt mit dem Beobachten des Atems. Die moderne westliche Wissenschaft und Hirnforschung kann inzwischen vieles erkennen und benennen, was in östlicher Tradition von je her aufgrund von Erfahrung als Wissen angenommen wurde. "Die achtsame Aufmerksamkeit gegenüber dem Atem bietet in diesem Sinne eine introspektive Methode persönlicher psychophysiologischer Beziehungen ...", schreibt Paul Grossmann in dem Handbuch Achtsamkeit und Akzeptanz in der Psychotherapie.

Eine Vielzahl medizinischer Therapien schließt heute Formen der Achtsamkeit mit ein. Es wirkt präventiv und heilend auf Körper, Geist und Seele, sich bewusst auf innere Prozesse und damit verbundene Reaktionen auf den genannten vier Ebenen einzulassen. Zum Beispiel hat in Schmerzkliniken die Methode der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (MBSR) von Jon Kabat Zinn großen Erfolg.

 

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Der Weg und das Ziel

Normalerweise - und vernünftigerweise - ist unsere Aufmerksamkeit nach außen gerichtet: auf die Umwelt, den Verkehr, andere Menschen, unsere Arbeit, auf Musik, Gespräche und und und. Aufmerksamkeit, die sich nach innen richtet, hat eine andere Qualität. Sie fokussiert den Augenblick. Sie verändert den Zugang zur Gegenwart zwischen Vergangenheit, Zukunft und Zeitlosigkeit.

Was ist aber das Ziel und was der Gewinn davon, sich in der Innenschau zu üben?

Gnothi seauton - Erkenne dich selbst, so steht im Orakel von Delphi zu lesen. Selbstreflexion und Selbstkenntnis machen uns mit uns selbst vertraut und wir gewinnen Selbstsicherheit. Wer sich in den vier Ebenen der Achtsamkeit übt, entwickelt ein persönliches Instrument der Eigen-Navigation. Niemand kann es lesen, außer der betroffenen Person selbst. Dabei gibt es keine zwei Navigations-Instrumente, die exakt gleich wären. Jeder entwickelt sein einzigartiges Erfühlungs-Bemerkens-System und justiert es mit jeder Erfahrung noch genauer und exakter.

 

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"Ich bin präsent."

Aufmerksamkeit nach außen - Achtsamkeit nach innen. Das erzeugt Präsenz.
Sie wird als intensive Qualität im Kontakt nach außen spürbar
und als Verbindung mit dem Augenblick nach innen erlebbar.

präsent

"Ich bin präsent."

Eine Affirmation aus der Reihe "Ich bin da".
(Hier können Sie Karten, Buch und Poster
Sind Sie interessiert, mehr über Affirmationen zu erfahren und wie Sie sich damit selbst unterstützen? www.affirmationen.info.

 

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Der eilige Geist und die Unlust.

Der Enthusiasmus wird im Alltag schon mal gebremst - wer kennt das nicht ... Das Thema hat mich begleitet, vielleicht gerade deshalb, weil ich im neuen Jahr noch achtsamer mit mir umgehen möchte, und zwar unter dem Motto: Tue mehr von dem, was Dir wirklich gut tut!

Das Ergebnis im Januar sind drei Blogbeiträge, zu denen ich Sie herzlich einlade, frei von der Leber weg zu kommentieren oder sich einfach nur zum Nachdenken anregen zu lassen.

  1. "Ist es dumm, positiv denken zu wollen." - Angeregt durch einen Artikel auf Spiegel Online "Die Gefahren des Gute-Laune-Zwangs".
  2. "Der eilige Geist" - Nicht so einfach, bei dem zu bleiben, was man gerade tut ...
  3. "Lust oder Unlust, das ist hier die Frage." - Manchmal braucht es ein bisschen, sich selbst zu überzeugen.

Ganz zum Schluss möchte ich denjenigen unter Ihnen, die sich für Themen rund um Psychologie und Pädagogik, für Hirnforschung, Wissenschaft, Spiritualität, Coaching und die lebendige Entwicklung auf diesen Gebieten interessieren, eine bereichernde Quelle von Informationen auf CD oder DVD empfehlen. Mit großem Engagement bietet Bernd Ulrich mit seinem Team im Auditorium Netzwerk Vorträge und Seminare auf Tonträgern zu absolut tollen Preisen an. Das macht Fortbildung bezahlbar, die Angebote sind unschlagbar!

Ich freue mich sehr, wenn Sie von dem einen oder anderen Beitrag profitieren, etwas mitnehmen und sich vielleicht sogar zu einem Feedback inspirieren lassen. Ein Austausch durch Worte - Kommunikation - hat berührende Wirkung, wie Sie wissen. Das gilt natürlich auch für mich.  Zwinkern

Ich danke Ihnen sehr für Ihr Interesse, auch an den kleinen Dingen, die oft der Achtsamkeit entgehen, und die doch eine so große, bleibende Wirkung haben können. Das zu entdecken, nährt Lebensfreude.

In diesem Sinne, herzliche Grüße und bis zum nächsten Mal.

Ihre
Konstanze Quirmbach

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