Konstanze Quirmbach, Psychologische Beratung, Life-Coaching, Newsletter pesönlichkeit wagen

Newsletter persönlichkeit wagen

Newsletter Persönlichkeit wagen - Nr. 33

Persönlichkeitswachstum, Newsletter

"Mitten im Winter habe ich erfahren, dass es einen unbesiegbaren Sommer in mir gibt."
(Albert Camus)

Willkommen

Jetzt, da die Kälte draußen langsam zunimmt und bereits der erste Schnee gefallen ist, entfaltet der Gedanke eines unbesiegbaren Sommers in uns eine gewisse Anziehungskraft. Im Zitat von Albert Camus steht der Winter auch für soziale Kälte, für Krieg und Zerstörung, für alles Lebensfeindliche. Der Sommer hingegen verkörpert für ihn die Kraft menschlicher Wärme: Die Natur ist Vorbild, ihre Schönheit spiegelt das fundamental Menschliche in uns.

Es ist das Bild von Kälte und Wärme, das mich inspiriert. Ich nehme den Gedanken auf und bin dankbar, diese Wärme spüren zu können, diesen Sommer in mir, den ich mit Helligkeit und Licht verbinde. Diese Seite wirkt stärker in mir, als das Bild vom dunklen, kühlen Winter.

 

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"Ein unbesiegbares Gefühl."

Ungeachtet aller kulturellen Unterschiede und Entwicklungen, bleibt die Natur davon unbeirrt und ist mit sich im Einklang. Sie spiegelt uns das einfache Gefühl von Ein-Mensch-in-der-Welt-sein. Der Sommer repräsentiert das Licht und die Wärme in uns Menschen, lässt uns Üppigkeit und Lebendigkeit, Wachstum und Fülle, Hoffnung und Menschlichkeit spüren.

Die Verbindung von Sommer, Licht und Wärme bringt Albert Camus noch weiter mit Unbesiegbarkeit in Verbindung. Die Erfahrung dieser Seite der menschlichen Natur ermöglicht auch das Gefühl, eins zu sein mit einem größeren Ganzen und sich als Teil davon zu fühlen.

Einladung zu einer inneren Erfahrung
Gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit nach innen und suchen Sie nach Ihren unbesiegbaren, guten Gefühlen.

Stellen Sie sich vor, wie Licht durch Sie strömt:

Stellen Sie sich vor, wie Wärme durch Sie strömt:

 

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Erfahrung von Selbstwert

Die Positive Psychologie konzentriert sich auf vorhandene menschliche Ressourcen. Sie entwickelt ein tragfähiges Konzept von Verhaltensweisen, mit denen wir uns stärken. Denn, so die Erkenntnis, was wir tun und wie wir denken, beeinflusst das Gefühl über unseren Selbstwert - was sich umgekehrt auf das auswirkt, was wir tun. Das wiederum ist entscheidend dafür, wie wir über uns denken. Es besteht eine Wechselwirkung zwischen Fühlen, Denken und Handeln.

Im Einklang mit sich und der Welt zu sein ist eine Erfahrung, die Selbstwertgefühle stärkt. Innere Ruhe ist wie eine Wurzel, die uns erdet. Sie hält und ernährt uns und gibt uns Kraft zu sein, was wir sind. In diesen Momenten haben wir Zugang zu (Selbst)Vertrauen und Selbstwert. Ruhe und Stille begegnen uns möglicherweise in einem intensiven Naturerlebnis oder auch in Meditation oder stiller Kontemplation. Sobald wir den Geist loslassen und in urteilsfreies Spüren kommen, sobald wir zulassen, was ist - einfach nur einatmen und ausatmen -, sobald wir zu innerer Ruhe finden, wachsen die Wurzeln unseres Selbstwertes.

 

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Was wir tun, wirkt sich aus.

Die innere Haltung ist entscheidend für das, was wir tun. Es kommt heraus, was drin ist - das war das Thema im letzten Newsletter. Doch das, was drin ist, verändert sich mit unseren Erfahrungen. Während wir Erfahrungen machen, prägen diese Erfahrungen auch unser Denken. Genau das ist der Ansatzpunkt von Tal Ben-Shahar, der an der Universität in Harvard das Fach "Glück" lehrt und den Studenten erklärt, wie sie glücklichere Menschen werden können. Es war der am besten besuchte Kurs in der Universitätsgeschichte.

Grundlage innerer Zufriedenheit und persönlichen Glücks ist ein gesundes Selbstwertgefühl. Das ist nicht alleine durch Leistung oder Anerkennung von außen zu erreichen, sondern muss in Selbst-Anerkennung begründet sein. Tun wir also, was uns stärkt und fühlen wir uns stark in dem, was wir tun. Tal Ben-Shahar beschreibt sechs Verhaltensweisen, mit denen wir unser Selbstwertgefühl aufbauen und festigen:

  1. Ruhe finden, den Geist loslassen, sich als Mensch-in-der-Welt und als Teil des Ganzen spüren;
  2. sich selbst gegenüber integer handeln, authentisch sein;
  3. sich bescheiden statt sich groß zu tun, dankbar sein statt fordernd;
  4. Herausforderungen annehmen, denn darin wird ein Gefühl von Stärke und Wert erfahrbar, während wir im Ausweichen ein Gefühl des Scheiterns und der Schwäche erleben;
  5. seine Träume nicht vergessen, ab und zu dem Herzen die Führung überlassen und absichtslos tun, was uns Freude bereitet;
  6. sich Zeit nehmen, bewusst über sich und die Welt zu reflektieren.

Mit den genannten sechs Verhaltensweisen tragen wir selbst zu einem besseren Selbstwertgefühl bei. Wir schlagen tiefere Wurzeln des Selbstrespektes und der Selbstachtung und nähren damit unsere guten Gefühlen. In diesen Handlungsweisen erleben wir den unbesiegbaren Sommer in uns.

 

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"Ich bin da."

Die Affirmationsreihe "Ich bin da" unterstützt den Prozess, seinen Selbstwert immer besser zu spüren, mit zunehmender Selbstachtung und größerem Selbstvertrauen zu leben. Auf der Reise durch einen Winter innerer Unsicherheit, von Sorgen und Nöten, durch die Kälte gescheiterter Beziehungen, auf der Suche nach den Wurzeln eigener Stärke, wirken die Bilder und Affirmationen dieser Reihe wie ein Sonnenstrahl, der uns wärmen kann.

Manchmal muss man sich bewusst in die Sonne setzen, um dem kühlen Schatten zu entgehen.

1. Ich bin da
2. Ich stehe für mich ein
3. Ich gebe nach
4. Ich bin in meiner Kraft
5. Ich sehe die Welt
6. Ich ziehe mich zurück

In jeder Reihe stecken viele Impulse für eine zufriedeneres Leben.

Die Stärkung kommt nicht von außen, sondern von der Bereitschaft, sie innerlich zuzulassen und sie zu nähren.

Ich bin da

Es ist ein wenig, wie in der Sonne zu sitzen:
"Ich bin da. Sich SELBST BEWUSST wahrnehmen. Dem Leben POSITIV begegnen"

Sind Sie interessiert, mehr über Affirmationen zu erfahren und wie Sie sich damit selbst unterstützen? www.affirmationen.info.

 

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Der Oktober im Blog

Eine Teilnehmerin an dem Experiment mit Affirmationen hat über ihren Erfolg eine Rückmeldung geschrieben:
Mein Leben hat sich um 180 Grad gewandelt.

Ein Gedicht von Dorothee Sölle hat meine Aufmersamkeit erregt: Ein herzinfarkt. Das wollte ich unbedingt mit Ihnen teilen.

Vielleicht finden Sie in den grauen Tagen Zeit zum Lesen. Und nutzen Sie die sonnigen Novembertage sich in der Natur zu spiegeln und sich einfach nur absichtslos als Mensch-in-der-Welt zu fühlen. Viel Spaß bei allem, was Sie tun. Persönlichkeitswachstum

Machen Sie es gut, spüren Sie Ihren Sommer im Winter - und bleiben Sie glücklich!

Herzliche Grüße, bis zum nächsten Mal,

Ihre
Konstanze Quirmbach

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