Konstanze Quirmbach, Psychologische Beratung, Life-Coaching, Newsletter pesönlichkeit wagen

Newsletter persönlichkeit wagen

Newsletter Persönlichkeit wagen - Nr. 15

Leben

"Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge,
der Lärm nicht auf den Märkten der Städte;
beides ist in den Herzen der Menschen."
(aus Indien)

Willkommen - schön, dass Sie dabei sind!

Lärm in unseren Herzen. - Ein interessantes, und auf den ersten Blick vielleicht befremdliches Bild. Stille im Herzen korrespondiert für mich mit Liebe und innerem Frieden. Welche Vorstellung verbinde ich aber eigentlich mit Lärm im Herzen?

Für mich bedeutet es: Stress und Druck aller Art - selbstgemacht oder von außen aufgenötigt. Ich empfinde ihn als Belastung, wenngleich wir ihn wohl auch als zum Leben dazugehörig und somit als Herausforderung verstehen müssen. Bildlich gesprochen bewegen wir uns auf "Märkten". Wir zeigen, was wir haben, begegnen anderen Menschen, feilschen um so manchen Besitz, bieten unsere "Ware" an. Wir sorgen für uns. Leben ist Austausch und Dialog, Begegnung und Abgrenzung.

Auf einem Berggipfel stehen. - Dieses Bild erzeugt eine gewisse innere Stille in mir. Ein Mensch, alleine auf einem Berg, allenfalls von ein paar Wolken umringt, dem Himmel nah ... Das wirkt sofort wie ein Gegenmittel zu Stress und Lärm. Körper und Seele entspannen sich. Nicht nur das Herz wird still, sondern auch der Geist.

 

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Wer entspannen kann, lebt länger und bleibt geistig fit

Entfernen wir uns von Geschäftigkeit und Lärm, nähern wir uns dem Nichts-Tun und der Stille. - Hand aufs Herz: Wie oft gönnen Sie es sich, nichts zu tun als nur zu entspannen und die Gedanken loszulassen?

Wer entspannt, kennt das Gefühl, nach der inneren Einkehr erfrischt und gestärkt zu sein, mehr in sich zu ruhen, besser fokussiert zu sein und sich dem Leben besser gewachsen zu fühlen. Das ist keine Einbildung. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen immer detaillierter, was praktizierende Menschen seit Jahrtausenden am eigenen Leib erfahren: Meditation stärkt den Geist.

Die Hirnforscherin Sara Lazar von der Universität in Harvard konnte im Jahr 2005 die Wirkung von Meditation im Gehirn nachweisen: Regelmäßiges Meditieren verursacht sichtbare Veränderungen der Hirnsubstanz. Die graue Gehirnmasse vermehrt sich, die Hirnwindungen verändern sich, das Gehirn wächst. Vor allem in jenen Bereichen, so sagt sie, die für inneres Empfinden eine Rolle spielen. Sichtbarer Hirnzuwachs ist außerdem in den Regionen für Aufmerksamkeit und Gedächtnis festzustellen.

Die Forscher gehen davon aus, dass diese Hirnareale nach der Meditation besser funktionieren und dadurch aufhellende Wirkung auf die Seele haben - genau diese Erfahrung machen Meditierende. Weitere Forschungsergebnisse belegen, dass der Alterungsprozess des Gehirns tatsächlich aufgehalten wird: Menschen reagieren intensiver, sind achtsamer, vergessen weniger - insgesamt bleibt ihr Geist länger frisch.

Ob Frau Lazar auch meditiert, fragen Sie sich? Wenn man ihr glauben darf, dann tut sie dies seit dieser Studie vier bis fünf Mal in der Woche. Sie sagt: "Ein Mensch braucht nur 20 bis 40 Minuten lang bewusst wahrnehmen, wie er atmet - und das hat Studien zufolge bereits erhebliche Auswirkungen auf unser Wohlbefinden, Gedächtnis, Kognition und Gesundheit."

 

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Achtsamkeitstherapie gegen Stress und chronische Schmerzen

Jon Kabat Zinn ist Arzt. Er nutzt meditative Achtsamkeitspraxis gegen Stress-Erkrankungen und chronische Schmerzen und hat die Behandlungsmethode der "mindfulness-based stress reduction" (Stressreduktion durch Achtsamkeit) ausgearbeitet. In speziellen MBSR-Kliniken (die immer häufiger auch im deutschsprachigen Raum entstehen) lernen die Patienten verschiedene Entspannungsmethoden kennen. Sie beschäftigen sich intensiv mit Meditation und reduzieren hierdurch ihren Bedarf an Schmerzmitteln auf ein Minimum. Diese Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Jeder kann seine Selbstheilungskräfte aktivieren, wenn er mit sich selbst in einen inneren Dialog tritt.

Zur Beobachtung des Atems in der Meditation kommt die heilende Wirkung innerer Bilder hinzu, die jeder zur Beruhigung seiner Seele für sich nutzen kann. Bilder, die er dem "Lärm" im Herzen entgegenhalten kann. Bilder, die positiv und stärkend auf die gesamte Psyche wirken. In der Entspannung sinken Bilder tiefer als Worte, weil wir sie mittelbar sinnlich aufnehmen können.

Weil jeder Mensch ein wenig anders tickt, muss jeder auch seine eigenen Bilder finden, um seine Schmerzen zu lindern und Stille in seinem Herzen zu finden. Ein wünschenswerter Nebeneffekt ist dabei die Stärkung von Selbstvertrauen, die wiederum mehr Selbstakzeptanz und somit größere Lebensfreude ermöglicht. "Achtsamkeit ist eine einfache und zugleich hochwirksame Methode, uns wieder in den Fluss des Lebens zu integrieren, uns wieder mit unserer Weisheit und unserer Vitalität in Berührung zu bringen." (Jon Kabat Zinn).

 

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"Meditation verleiht uns inneren Frieden, der aus der Stille des Geistes hervorgeht." (Dalai Lama)

Dem Dalai Lama glauben wir ohne weiteres Ansehen, dass er in seinem Geiste ruht. Obwohl sich unsere Lebensumstände in Europa natürlich völlig von der Lebensweise eines Dalai Lama unterscheiden, können wir doch eine Menge von seiner Geisteshaltung lernen. Der Dalai Lama spricht und schreibt immer wieder davon, was Menschen glücklich macht. Er definiert Glück als einen Zustand, in dem es kein Leiden mehr gibt.

Wie ist das zu erreichen?

"Wir müssen Ärger minimieren sowie Güte und Warmherzigkeit kultivieren... Die wichtigste Methode, ein glückliches Leben zu erreichen, besteht darin, unseren Geist in täglichen Übungen zu schulen, die negatives Verhalten schwächen und positives Verhalten stärken... " Täglich zu üben heißt im Verständnis des Dalai Lama, sich regelmäßig auf seine inneren Werte, seine Warmherzigkeit und sein Mitgefühl zu konzentrieren. Es heißt, zu meditieren und seine innere Weisheit zu finden.

In der Meditation haben wir die Chance, Stille in unserem Herzen zu finden und damit Lärm und Stress des Alltags auszugleichen. Wir schaffen eine Voraussetzung, uns nicht selbst in der Geschäftigkeit unseres Lebens zu verlieren, sondern immer wieder zu uns selbst zurückzukehren.

Mehr zum Thema Mediation in meinem Blog: Erfahrung der Stille

 

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Präsenz

Präsenz ist ein natürlicher Seins-Zustand, den wir bei völliger Hingabe erfahren.
Wir sind eins mit uns, sind ganz bei uns selbst
Präsenz ist eine Fähigkeit, die wir durch Achtsamkeit schulen.

"Ich bin präsent"

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Dies ist eine der 70 Bild-Affirmationskarten der Reihe "Ich bin da." Affirmationskarten im Hosentaschenformat.
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Meditation und Stille...

...sind wie Regen und Sonnenstrahlen: Fallen sie auf fruchtbaren Boden, bewirken sie kleine Wunder. Wir dürfen allerlei ungeahnte Blütenpracht erwarten, weil unvermutet Samen zu keimen beginnen.

Wäre Ihnen das einen Versuch wert?

In diesem Sinne: Tun Sie einfach mal häufiger gar nichts  persoenlichkeitswachstum
- und bleiben Sie weiterhin achtsam!

Bis zum nächsten Mal,

Ihre
Konstanze Quirmbach

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